Organisations-Aufstellungen

Eben­so wie eine Fam­i­lie kann auch ein anderes Sys­tem aufgestellt wer­den. Auch hier kön­nen Stel­lvertreter der Mit­glieder z. B. ein­er Fir­menabteilung repräsen­ta­tiv die Befind­lichkeit dessen, den sie vertreten, sowie die Gesamt­si­t­u­a­tion erfassen und haut­nah wahrnehmen. Die Erfahrun­gen mit Organ­i­sa­tion­sauf­stel­lun­gen zeigen, dass so stim­mige Infor­ma­tio­nen über die Struk­turen, Dynamiken und Wech­sel­wirkun­gen in einem Sys­tem ans Licht kom­men, dass sich daraus kraftvolle Lösungs­bilder und ‑ein­sicht­en entwick­eln lassen.

Was kann man mit Organ­i­sa­tion­sauf­stel­lun­gen erre­ichen?

  1. Organ­i­sa­tion­sauf­stel­lun­gen (OA) wer­den benutzt, um dem Auf­stel­len­den seinen eige­nen Platz, die eigene Rolle im Sys­tem deut­lich wer­den zu lassen.
  2. Sie geben Hin­weise auf Beziehungsver­hält­nisse und ‑struk­turen (Koali­tio­nen, Konkur­renz, Ablehnung, Aus­beu­tung, Macht­miss­brauch, Sün­den­bock­dy­namik).
  3. Die teil­nehmenden Beobachter erleben als Stel­lvertreter unter­schiedlich­ste Rollen aus der Innen- und Außen­per­spek­tive und kön­nen so Wichtiges über Organ­i­sa­tio­nen ler­nen.
  4. Hypotheken aus der Ver­gan­gen­heit (z. B. durch Nichtwürdi­gung oder Ausklam­mern der Ver­di­en­ste von Mitar­beit­ern) treten zutage.
  5. Gesund­heitliche Gefährdun­gen, die Auf­gaben- und Kun­den- bzw. Zielo­ri­en­tierung sowie die Energie und Atmo­sphäre in ein­er Organ­i­sa­tion wer­den deut­lich.
  6. Mit Hil­fe von OA’s kön­nen bes­timmte Szenar­ien (z. B. unter­schiedliche Lösungsmöglichkeit­en) durchge­spielt wer­den.
  7. OA’s kön­nen Hil­festel­lun­gen für anste­hende Entschei­dun­gen geben (z. B. bei Nach­fol­ge­fra­gen, bei der Beset­zung von Stellen und anderen per­son­ellen oder wirtschaftlichen Verän­derun­gen).
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