Psychosynthese

Wege zur Entwicklung

„Psychosynthese ist eine Methode der psychischen Entwicklung und Selbstverwirklichung für diejenigen, (…) die sich weigern, sich passiv dem inneren Kräftespiel ihrer Psyche unterzuordnen, und die entschlossen sind, Herr über ihr eigenes Leben zu werden.“- Roberto Assagioli

Die Psychosynthese konzentriert sich darauf, die Fähigkeiten zu wecken und zu fördern, die im Menschen bereits vorhanden sind und den natürlichen Ablauf des Entwicklungsprozesses bewusst zu machen.

Von dem italienischen Psychiater Roberto Assagioli (1888 – 1974) zu Anfang des 20. Jahrhunderts aus der Psychoanalyse entwickelt, befasst sich die Psychosynthese nicht nur mit dem „Untergeschoss“ der Psyche, sondern mit dem „ganzen Gebäude“. So wird zwischen der „personalen“ und der „transpersonalen“ Psychosynthese unterschieden.

Während die personale Psychosynthese die Entwicklung einer Persönlichkeit zu Ziel hat, die in unserer Welt funktionieren kann und relativ frei ist von Blockaden, ermöglicht die transpersonale Psychosynthese die Erforschung jener Bereiche, die jenseits unseres Alltagsbewusstseins liegen und die die Quelle aller Intuition und Inspiration sind.

Die in der Psychosynthese verwendeten
Techniken sind u. a.:

– Arbeit mit Teilpersönlichkeiten (z. B. mit dem Inneren Kind)
– das Höhere Selbst
– der Wille und seine Stadien
– Identifikation und Disidentifikation
– gelenkter Tagtraum
– Bio-Psychosynthese
– Imagination und innerer Dialog
– kreativer Ausdruck
– Meditation und Kontemplation
– Symbole und ihre Nutzung
– Traumanalyse

Literaturempfehlung:

Assagioli, R.: Psychosynthese – Handbuch der Methoden und Techniken, Rowohlt-Verlag, Hamburg, 1993
– Ferrucci, P.: Werde was du bist, Rowohlt Verlag, Ravensburg, 1986
– Ferrucci, P.: Kinder weisen uns den Weg, Mosaik Verlag, München, 1999
– Parfitt, W.: Psychosynthese, Aurum-Verlag, Braunschweig, 1992
– Whitmore, D.: Kreativitätsspiele mit Kindern, Kösel-Verlag, München, 1986

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