Trauma Therapie

MFTT und EMDR – Wege aus dem Trauma

MFTT

Mittelfeld-Trauma-Therapie

Das Wort „Trauma“ muss in diesem Zusammenhang SEHR weit verstanden werden. Wir sprechen nicht (nur) von schrecklichen Erlebnissen, wie es ein schlimmer Unfall ist, oder von Kindheitserlebnissen in einem andauernden traumatisierenden Klima. WIR ALLE haben in unserem Leben kleinere oder größere Ereignisse durchlitten, die wir nicht bis ins Letzte aufgearbeitet haben. Überall in unserem System sitzen kleinere oder größere Mini-Schocks, die uns nicht wirklich daran hindern, ein halbwegs befriedigendes Leben zu führen. Aber hier und da zeigen sie sich eben doch: Da findet sich z. B.
  • die lästige Allergie im Frühling oder
  • alle sechs Wochen ein größerer Infekt
  • eine unerfüllte Partnerschaft
  • mangelnde Wertschätzung am Arbeitsplatz
  • und überhaupt: was war noch mal der Sinn meines Lebens?
Auf der Grundlage eines grundsätzlich humanistischen Menschenbildes bearbeiten wir mit MFTT effektiv und in sehr kurzer Zeit diese und andere Themen. Die Ergebnisse sind selbst für erfahrene TherapeutInnen, aber erst recht für die KlientInnen verblüffend klar und sofort erkennbar. MFTT vereinigt mehrere Therapie-Ansätze in sich. Grundsätzlich nutzten wir einige Elemente aus der Aufstellungs-Arbeit. Der Kern-Unterschied ist hier, dass die Klientin von Anfang an auf ihrem eigenen Platz steht und die Arbeit selbst vollzieht. Wesentlich ist: wir arbeiten mit ihren Projektionen und Triggern, um das Thema sofort zu erfassen. Üblicherweise sind keine weiteren Personen zur Arbeit notwendig.

EMDR®

Eye Movement Desensitization and Reprocessing

„E-M-D-R“ = Eye Movement Desensitization and Reprocessing

in Deutsch: Desensibilisierung und Neuverarbeitung durch Augenbewegungen.

EMDR ist nach Auffassung vieler erfahrener Therapeuten eine der am besten wissenschaftlich untersuchten Trauma-Therapien, mit deren Hilfe man belastende Erinnerungen sehr schnell verarbeiten und loswerden kann. Durch Links-Rechts-Bewegungen der Augen werden Ängste und Panikgefühle weniger – sie werden „desensibilisiert“.

Darüber hinaus kommt es durch die Links-Rechts-Stimulierung des Gehirns zu einer Verknüpfung von zuvor isoliert abgespeicherten Teilen der Erinnerung: Emotionen, Körperreaktionen und fragmentierte Sinneseindrücke formen sich wieder zu einer ganzheitlichen Erinnerung.

Hierbei verändern sich auch die damit verbundenen negativen Gedanken (= Kognitionen) hin zum Positiven. Diese Neu-Verarbeitung (Reprocessing) bewirkt, dass das traumatische Erlebnis zwar noch existiert, in der Erinnerung aber nicht mehr ständig präsent ist, so dass viele Betroffene nach einigen EMDR-Sitzungen sagen können: „Ich weiß, es ist geschehen. Es war schlimm! Aber es ist nun vorbei.“

Es liegt in der Natur der Sache, dass EMDR nur in Einzel-Sitzungen angewendet werden kann.

Vereinbaren Sie daher bei Interesse und Bedarf einen persönlichen Termin für sich.
In der Regel reichen ca. zwei bis drei Sitzungen.

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