Sylvia Götting

Spezialistin für Aufstellungsarbeit
und Trauma-Therapie

Seit 1999 leite ich mit großer Freude wieder Sem­i­nare und arbeite einzeln mit Klien­tenIn­nen. Die Auf­stel­lungsar­beit mit allen möglichen Facetten, z. B. natür­lich erst mal die “klas­sis­chen” Fam­i­lien-Auf­stel­lun­gen, Auf­stel­lun­gen von Teilper­sön­lichkeit­en, Astrol­o­gis­che Auf­stel­lun­gen, Märchen-Auf­stel­lun­gen, Traum-Auf­stel­lungsar­beit, natür­lich auch Organ­i­sa­tions- und Struk­tur-Auf­stel­lun­gen, seel­is­che Tafel­runde, Ahnenkreis bilden den Schw­er­punkt mein­er Sem­i­nare, wobei mir auch andere Meth­o­d­en und Tech­niken (Psy­chosyn­these, Focus­ing, Sex­u­alther­a­pie, EMDR, Kine­si­olo­gie,  MFTT etc.) wichtig sind, die den einzel­nen in seine Kraft und Fülle brin­gen.

Im Laufe der Jahre kon­nte ich Bert Hellinger, Gun­thard Weber, Math­ias Var­ga von Kibéd, Insa Spar­rer und viele Kol­le­gen bei ihrer Arbeit mit der Auf­stel­lungs-Meth­ode erleben. Mir ist nicht ent­gan­gen, dass jed­er mit sein­er Per­sön­lichkeit, mit seinem fach­lichen Hin­ter­grund eigene Nuan­cen her­vor­bringt. In inten­siv­er Auseinan­der­set­zung, welch­er Stil für mich der “richtige” ist, ist mir klar gewor­den, dass ich nur authen­tisch in der Arbeit bin, wenn ich in kleinen Grup­pen arbeite, in denen ich mir viel Zeit für den einzel­nen nehmen kann; wenn ich mir Spon­taneität erlaube und auch exper­i­men­tiere (z. B. mit dem Ein­satz von Blüte­nessen­zen), wenn ich eher mal mit den Teil­nehmern lache, als die unnah­bare und evtl. gar autoritäre Lei­t­erin zu spie­len. An dieser Stelle danke ich meinen Eltern sehr, die mir ein tiefes Ver­trauen in die Kraft der einzel­nen Seele und in das, was größer ist als wir, mit­gegeben haben.

Mein Men­schen­bild sieht uns als Men­schen, die nicht nur “poten­tiell ratio­nal, hand­lungss­teuernd, reflex­iv und kom­mu­nika­tions­fähig” (wie es u. a. in der Hochschul-Psy­cholo­gie gelehrt wird) sind, son­dern jen­seits der Ein­teilung unser­er Anteile in Ich — Es — Über-Ich im Kern — ich nenne es ein­fach mal so: Göt­tlichen Ursprungs sind.

Das bein­hal­tet für mich, dass wir nicht nur eine Ver­gan­gen­heit haben, die uns geprägt und oft auch eingeschränkt hat, son­dern ein Poten­zial, das uns uner­messlich reich an Fähigkeit­en und Facetten macht, wenn wir es denn ent­deck­en und ver­wirk­lichen.

Nach mein­er Lebenser­fahrung kann sich jed­er Men­sch selb­st immer mehr in eine Autonomie ent­lassen, die nicht unsozial, son­dern frei macht, und kann in dieser Frei­heit immer mehr Glück, Liebe und Lebendigkeit erfahren.

Als Resul­tat ver­fein­ert und sen­si­bilis­ert sich schon seit Jahren das Bewusst­sein indi­vidu­ell, aber dann auch kollek­tiv für all die The­men, die ger­ade heute auf Erneuerung und Bele­bung warten.

Ich erlebe immer mehr, wie wichtig die Arbeit an sich selb­st ist, um gut gerüstet zu sein für die Her­aus­forderun­gen des alltäglichen Lebens (nicht nur Stich­wort Burnout), und dass eine tägliche Psy­chohy­giene nur nicht empfehlenswert (ähn­lich wie man sich ja auch wäscht, Zähne putzt oder sich um sein Auto, seine Woh­nung küm­mert etc.), son­dern drin­gend geboten ist !

Und so sehe ich meine Arbeit auch als einen Beitrag bzw. als Grund­lage für notwendi­ge gesellschaftliche Entwick­lun­gen.

Wäre es nicht wun­der­bar, wenn wir alle miteinan­der eine friedliche, fröh­liche, span­nende, (dis-)stressfreie Welt genießen kön­nten?

Ihre

Sylvia Göt­ting

Für alle, die noch mehr über mich erfahren wollen

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