Aufstellungen

Was Sie zu Aufstellungen wissen wollen

Indem Sie auf die Über­schriften klick­en, öff­nen bzw. schließen Sie das Textfeld darunter.

Unter dem Begriff „Fam­i­lien-Auf­stel­lung“ ver­ste­ht man eine Kurzzeit­ther­a­pie-Meth­ode, die auf eine für den Teil­nehmer ver­hält­nis­mäßig scho­nende, den­noch aus­ge­sprochen effek­tive Weise durchge­führt wer­den kann.

Wir beschäfti­gen uns üblicher­weise erst mal mit dem Sys­tem „Fam­i­lie“ – Ursprungs- oder gegen­wär­tige Fam­i­lie – in dem Wis­sen, dass Sys­teme und Energiefelder zusam­men­hän­gen, in denen bes­timmte Ord­nun­gen wirken.

Beim Fam­i­lien-Stellen übernehmen unbeteiligte Stel­lvertreter Posi­tio­nen von Per­so­n­en aus einem Fam­i­lien­sys­tem, um ein lebendi­ges und anschaulich­es Bild der Beziehun­gen und evtl. bish­er nicht erkan­nter Verbindun­gen inner­halb der Fam­i­lie sicht­bar wer­den zu lassen.

Beim Auf­stellen zeigt sich, welche Gefüh­le und Ver­hal­tensweisen von Fam­i­lien-Ange­höri­gen von anderen Mit­gliedern des Sys­tems stillschweigend und vor allem völ­lig unbe­wusst über­nom­men wer­den. Das ist oft die Ursache von per­sön­lichem Unglück, Scheit­ern, Krankheit, Unfall, Depres­sion oder auch suizidalen Zustän­den.

Aber auch im “nor­malen” All­t­ag kön­nen wir fest­stellen, wie stark wir unter Umstän­den an Schick­sale in der Fam­i­lie oder aber auch durch eigene prä­gende Erfahrun­gen gebun­den sind. Dann erken­nen wir z. B., dass wir nur auf Part­nerange­bote reagieren, die, ohne dass uns das bewusst sein kön­nte, ähn­liche Struk­turen und Hin­ter­gründe in den eige­nen Fam­i­lien aufweisen, wie wir selb­st. Oder andere Lebens-Entschei­dun­gen erfüllen heim­lich das gle­iche Muster wie bei den Vor­fahren.

Das zu erleben und zu sehen, hil­ft oft schon, um ein neues Ver­ständ­nis für das bish­er Erfahrene zu bekom­men. Mit Hil­fe von geziel­ten Inter­ven­tio­nen wie Verän­derung der Posi­tio­nen, erlösende Dialoge (in denen endlich mal alles aus­ge­drückt wer­den kann, was die Seele belastet), sym­bol­is­che Hand­lun­gen wie Zurück­geben von Las­ten, die nicht zu einem selb­st gehören, Entspan­nung und Loslassen durch so genan­nte “Vernei­gun­gen” lassen sich neue Bilder und Ord­nun­gen als Grund­lage für die Bewäl­ti­gung von Beziehungskon­flik­ten, Krankheit­en und Krisen, aber auch zur Klärung der eige­nen Per­sön­lichkeitsstruk­tur find­en.

Die Auf­stel­lungsmeth­ode lässt sich außer in famil­iären Sys­te­men auch für alle nur denkbaren Auf­gaben­stel­lun­gen anwen­den — voraus­ge­set­zt, dass es sich um ein ern­sthaftes Anliegen han­delt.
Das kön­nen The­men im beru­flichen Zusam­men­hang sein, kör­per­liche oder psy­cho­so­ma­tis­che Beein­träch­ti­gun­gen, Entschei­dungssi­t­u­a­tio­nen, innere Kon­flik­te und natür­lich klas­sis­cher­weise Paar- und Fam­i­lien­the­men.

Meine Erfahrung ist, dass meine Erk­lärun­gen nicht wirk­lich eine Vorstel­lung davon ver­mit­teln kön­nen, wie das mit ein­er Auf­stel­lung funk­tion­iert und warum sie so heil­sam wirkt. Nor­maler­weise schauen mich “Neulinge” selb­st nach eínem Vor­trag von 90 Minuten noch mit großen Augen an und schüt­teln den Kopf.

Da hil­ft in der Regel nur eines:
Seinen ganz Mut zusam­men nehmen und ein­fach mal an ein­er Auf­stel­lung teil­nehmen, ohne gle­ich selb­st im Mit­telpunkt des Geschehens zu ste­hen oder aber, für ganz Mutige, gle­ich selb­st auszupro­bieren, was es bedeutet, für sich eine Auf­stel­lung zu erleben.

Dazu nehmen Sie bitte mit mir Kon­takt auf und wir über­legen gemein­sam, was die beste Lösung für Sie ist.

Die nach­fol­gende Liste soll­ten Sie nur als Ori­en­tierung­shil­fe betra­cht­en — mein­er Mei­n­ung nach gibt es fast nichts, was man nicht mit Hil­fe von Auf­stel­lun­gen zumin­d­est mal näher betra­cht­en kön­nte. Die Gren­zen liegen da eher in der “Größe” des Prob­lems.

Manche The­men sind zu groß:

Beispiel: “Kön­nen wir nicht eine Auf­stel­lung zum Ter­ror­is­mus in der Welt machen?“
Antwort: “Im Prinzip ja, aber wer ist der Auf­tragge­ber? Worin beste­ht dein per­sön­lich­er Lei­dens­druck?”

Manche The­men sind zu klein:

erfun­denes Beispiel: “Kön­nen wir nicht mal auf­stellen, ob ich gle­ich rechts oder links abbiegen muss?“
denkbare Antwort: “Übern­imm bitte deine Ver­ant­wor­tung im All­t­ag! Wenn allerd­ings das The­ma “Entschei­dun­gen tre­f­fen” für dich belas­tend ist, kön­nen wir DARAN arbeit­en.”

Hier also beispiel­haft Anwen­dungsmöglichkeit­en:

- in der Psy­chother­a­pie bei Prob­le­men von Einzelper­so­n­en, Paaren und Fam­i­lien
- bei Fam­i­lien von ver­hal­tensauf­fäl­li­gen Kindern
- bei Adop­tio­nen, Pflege­fam­i­lien
- in der Medi­a­tion, in Zusam­men­hang mit Sorg­erecht­sprozessen
- zur Aufar­beitung der Fol­gen von Krieg, Ver­fol­gung und Naz­izeit
- in Schulen, um mit Schü­lerin­nen und Schülern Kon­flik­te zu klären
- zur Lösung von Entschei­dungssi­t­u­a­tio­nen und Prob­le­men
- als Drehbuchauf­stel­lun­gen mit Autoren
- als Organ­i­sa­tion­sauf­stel­lun­gen zur Lösung von Kon­flik­ten in Teams, Bere­ichen und Organ­i­sa­tio­nen
- bei kör­per­lichen oder psy­ch­so­ma­tis­chen Erkrankun­gen (Organ- bwz. Symp­tom-Auf­stel­lun­gen)
- in Kom­bi­na­tion mit anderen Meth­o­d­en

- in ein­er offe­nen Gruppe mit anderen Teil­nehmerIn­nen, die eben­falls auf­stellen
- in ein­er geschlosse­nen Gruppe mit Stel­lvertreterIn­nen aus den Lern­grup­pen
- im Einzel-Set­ting ohne Assis­tenz
- im Einzel-Set­ting mit Assis­tenz
- per Tele­fon, wenn Sie ver­traut mit Auf­stel­lun­gen sind und genü­gend Ver­trauen darin haben, über die Ferne zu arbeit­en

- die klas­sis­che Fam­i­lien-Auf­stel­lung
- Auf­stel­lun­gen von Per­sön­lichkeits-Anteilen
- Organ­i­sa­tion­sauf­stel­lun­gen
- Auf­stel­lun­gen von beru­flichen The­men
- Symp­tom- und Organauf­stel­lun­gen
- die seel­is­che Tafel­runde
- der Ahnenkreis

Meine Arbeit basiert auf ein­er gründlichen psy­chother­a­peutis­chen Aus­bil­dung und auf inzwis­chen mehr als 20 Jahren Erfahrun­gen mit Auf­stel­lun­gen (schätzungsweise 6.000 bis 7.000 in Einzel- und Grup­pe­nar­beit). Darüber hin­aus habe ich seit dem Jahr 2000 mehr als 20 Jahres-Grup­pen geleit­et, in denen die Auf­stel­lungsar­beit demon­stri­ert, erar­beit­et und ver­tieft wurde. Ich arbeite sowohl in ein­er Gruppe (freie, offene oder speziell organ­isierte mit erfahre­nen Stel­lvertreterIn­nen), als auch im Einzel-Set­ting (meist mit Unter­stützung ein­er Assis­tentin) . In ein­er Auf­stel­lung beziehe ich u. a. Essen­zen (Bach-Blüten, weit­ere Blüten‑, Tier‑, Edel­stein- oder Engel-Essen­zen) mit ein, um die Arbeit ein­er­seits zu beschle­u­ni­gen, ander­er­seits zu inten­sivieren. Ungewöhn­liche, hochef­fek­tive Übun­gen und Meth­o­d­en zum Auflösen von ener­getis­chen Block­ade-Struk­turen aus Fort­bil­dun­gen mit bzw. nach Rain­er Strück­er kom­men in der Auf­stel­lung zum Ein­satz. Auch EMDR (Trau­ma-Ther­a­pie) und Focus­ing kon­nte schon in bes­timmten Sit­u­a­tio­nen inner­halb ein­er Auf­stel­lung erfol­gre­ich einge­set­zt wer­den — eine wun­der­bare Ergänzung und Erlö­sung in Momenten, die emo­tion­al sehr belas­tend sein könnnen. Inzwis­chen neige ich dazu, die Teil­nehmenden für eine Auf­stel­lung mit Hil­fe der Kine­si­olo­gie vorzu­bere­it­en, was dazu führt, dass die Arbeit direk­ter und effek­tiv­er abläuft. Mir ist es ganz wichtig, Ihnen auch nach ein­er Auf­stel­lung bei mir zur Seite zu ste­hen, falls Fra­gen auf­tauchen oder sich so genan­nte „See­len­rülpser“ zeigen. Daher scheuen Sie sich bitte nicht, nach ein­er Auf­stel­lung Kon­takt zu mir aufzunehmen — sei es auch nur, um Rück­mel­dung zu geben oder wirk­lich noch mal etwas klar­er nachzu­vol­lziehen. Meis­tens reicht dafür ein kurzes Tele­fonat.
Menü schließen